Rudolph Edler von Koczian

 
Vorgeschichte

Franz Anton Koczian (4.9.1661-ca. 1737) heiratete am 9. Oktober 1685 Salome Delinhart. Die beiden hatten zumindest neun Kinder, darunter Franz Norbert und Georg Adalbert.

Franz Norbert Koczian (26.4.1698-22.9.1769) heiratete Maria Theresia Kohlschreiber. Sie hatten zwei Töchter und einen Sohn, Johann Nepomucen Joseph Franz de Paula Koczian.

Johann Nepomucen Joseph Franz de Paula Koczian (im Geburtenregister als Jan Kocian z Kronfeldu) wurde am 30.7.1736 geboren. Er heiratete Anna Popek und hatte mit ihr zwei Töchter und zwei Söhne, einer davon war Wenzel Alois Johann Koczian.

Dorothea Koczian geb Zeisl

Dorothea Koczian, geb. Zeisl

Wenzel Alois Johann Koczian (*17.7.1786-4.1.1867) war vermutlich der letzte aus dieser Linie, der noch in Hohenmauth geboren wurde. Er heiratete am 20.11.1808 Anna Maria Richter und hatte mit ihr eine Tochter und einen Sohn. Er übersiedelte später nach Brünn, wo Wenzel es zum „k. k. Linien-Verzehrungssteuer-Erste-Klasse-Einnehmer“ brachte. Am 7.10.1832 heiratete er in Brünn Dorothea Zeisl (4.10.1812-1.9.1854), mit der er neun weitere Kinder hatte, darunter Moritz Lorenz Hugo, Rudolph Johann und Hugo August.

Exkurs: Mein Familienzweig

Moritz (auch Mauritz oder Moric) Lorenz Hugo Koczian (*22.3.1840-30.10.1920) war mein Ur-Urgroßvater. Wie sein Vater war er Finanzbeamter. Er übersiedelte zunächst nach Brumov na Vláře in Südmähren und später über mehrere Zwischenstationen weiter nach Mährisch-Schönberg (Šumperk) und heiratete die aus Klosterneuburg stammende Anna Weidemann (* ca. 1857). Die beiden hatten sieben Töchter und zwei Söhne, darunter Friedrich Alois Koczian (21.4.1877-1952), meinen Urgroßvater. Er heiratete am 4.6.1900 in Brod (Kroatien) die aus Hohendorf-Neugattersleben in Sachsen-Anhalt stammende  Alma Alba Goth (15.12.1877-1962) und war viele Jahre hindurch in Sarajevo (Bosnien) als Postbeamter (Militärpostmanipulant und Feldwebel des Eisenbahn- und Telegraphenregimentes, ab 1906 Postassistent, später Postoffizial und Regierungsrat) stationiert. Die beiden hatten zwei Söhne, Friedrich (später: Miroslav Kocijan, 19.9.1900-1.2.1981) und Rudolf (16.7.1902-1967), und eine Tochter, meine Großmutter Elfriede Hermine Maria Koczian (2.3.1915-30.10.2004). Sie wurde in Sarajevo geboren, übersiedelte aber später mit ihren Eltern nach Wien, wo sie zunächst einen Herrn Menedetter und schließlich am 9.5.1939 den aus Dölsach in Osttirol stammenden Polizisten Michael Greil (30.3.1908-27.7.1944) heiratete – meinen Großvater väterlicherseits.

Rudolph Johann, 30 Jahre im Dienste Seiner Majestät

Rudolph Johann (29.10.1843-28.11.1912) war der einzige Sproß der Familie, der es zu einem „normalen“ Adelstitel brachte. Er war k. u. k. Major und wurde am 9.11.1892  als „von Koczian“ mit dem Ehrenworte „Edler“ nobilitiert. Als Soldat des Kaisers hatte man Anspruch auf die Standeserhebung, wenn man (vereinfacht ausgedrückt) über 30 Jahre ununterbrochen gedient hatte und sich nichts zu Schulden kommen ließ. Die Standeserhebung war taxfrei, das Ehrenwort „Edler“ mußte aber dazugekauft werden, wenn man das wollte.

(Seite zuletzt aktualisiert und geändert am 8.10.2014)

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