Gobi Bär an der Wolga

Die Naturfreunde Landstraße haben uns eingeladen, die Geschichte unserer Teilnahme an der Mongol Rally 2011 noch einmal zu erzählen und wir freuen uns sehr darüber!

Wer’s also das letzte mal im Raiffeisen Haus versäumt hat oder unbedingt wieder hören (und sehen!) möchte hat jetzt noch einmal Gelegenheit dazu:

Der Weg des Gobi Bären

am Montag, 6. Februar 2012
um 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
im “Rosso Tre”, Wien III., Weißgerberlände 24

Flyer der Naturfreunde Landstraße zur Veranstaltung

Wir freuen uns auf Dein Kommen!

 

 

Aus irgendeinem Grund häufen sich in diesem Herbst die Gelegenheiten, über vergangene Abenteuer zu erzählen. Hier die Termine:

Am Donnerstag, 27. Oktober nehme ich ab 18 Uhr an der Podiumsdiskussion “Sendeplatz” über “Medien, öffentliche Meinung und Beteiligung” teil. Ich berichte dort über die Erfahrungen, die wir mit der blackbox, der ersten österreichischen Online-Community, gesammelt haben. Ort: Wiener Planungswerkstatt, I., Friedrich-Schmidt-Platz 9.

Mehr über die Veranstaltung

blackbox – Forum für Politik und Gesellschaft

Am Freitag, 4. November halte ich um 15.55 Uhr ein Kurzreferat über den mongolischen Heiligen Danzan Ravjaa im Rahmen des “Discover Mongolia Day” der Mongolischen Botschaft in Wien. Ort: Hauptbücherei, VII., Urban-Loritz-Platz 2

Das Programm der Veranstaltung ist noch nicht 100%ig fix. Mehr darüber auf http://www.mongolei.or.at/ sobald es veröffentlicht wird.

Gobi Treasure Hunt

Danzan Ravjaa

Am Donnerstag, 10. November berichte ich ab 19 Uhr gemeinsam mit Marion Breitschopf und Reinhard Leitner von unseren Abenteuern als “Team OTSCHIR” bei der Mongol Rally 2011. Ort: Raiffeisenhaus Wien, II., Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1.

Ankündigung folgt ebenfalls demnächst auf http://www.mongolei.or.at/.

Team OTSCHIR

Ich freue mich auf spannende Veranstaltungen und nettes Publikum!

 

Ab sofort ist unser “Team OTSCHIR” eigenständig im Internet vertreten. Ich werde daher auf diesem Blog dazu nichts mehr schreiben, dafür gibt’s nun umso mehr Informationen über die Vorbereitungen und vor allem über die Reise selbst unter diesen Adressen:

Die offizielle Adresse unserer Website lautet nun:

http://team.otschir.org/

Wer uns abonnieren will findet den zugehörigen RSS-Feed hier:

http://feeds.feedburner.com/teamotschir

Facebook:

http://facebook.com/TeamOTSCHIR

twitter:

http://twitter.com/TeamOTSCHIR

E-Mail:

team@otschir.org

Unsere Spendenseite bei JustGiving:

http://www.justgiving.com/otschir

 

Weiters werden wir auf derstandard.at während der Reise ein Blog führen und (hoffentlich) regelmäßig mit Neuigkeiten, Fotos und vielleicht auch Videos updaten. Die Adresse dieses Blogs werden wir noch rechtzeitig verlautbaren.

Wir freuen uns über neue Follower, Fans und Abonnenten und versprechen, Euch in den kommenden Wochen nicht zu langweilen! :-)

Mrz 222011
 

Das Mongol Rally Team OTSCHIR, derzeit bestehend aus Reinhard Leitner und mir, nimmt langsam Gestalt an. Hier ein kurzes Update zum Stand der Vorbereitungen:

Mitte März starteten wir nach umfangreichen Vorbereitungen und Recherchen zu einer Expedition in das hübsche deutsche Städtchen Kleinmaischeid zur Firma FTH. Dort erwarben wir einen UNIMOG-Krankenwagen U 1300 L der deutschen Bundeswehr. Die Eigentümer der FTH, die Gebrüder Hoffmann, waren außerordentlich hilfsbereit und unterstützten uns beim TÜV, der Zulassung und allen möglichen Sonderwünschen. An dieser Stelle auch ein Dank an die Chefin der Zulassungsstelle des Landkreises Neuwied, die uns ebenfalls sehr geholfen hat!

Eineinhalb Tage und 850 km später trafen wir in Wien ein. Das Auto läuft wie neu, allerdings nur mit 80 km/h, Autobahnfahren gehört nicht zu den Kernkompetenzen des UNIMOG.

Das Auto:

  • Erstzulassung: 11/84
  • Motor: Sechszylinder Diesel Reihenmotor mit 5.600 ccm und 131 PS
  • Antrieb: Hinterradantrieb mit zuschaltbarem Allrad und optionaler Differentialsperre
  • Getriebe: Acht Vorwärts- und acht Rückwärtsgänge
  • Höchstzulässiges Gesamtgewicht: 7.490 kg
  • Plätze: 1 Fahrer, 2 Beifahrer, 1 Betreuer und bis zu 8 weitere Personen sitzend oder 4 liegend.
  • Verbrauch: Jede Menge
  • Geländegängigkeit: Gewässertiefe maximal 120 cm, maximal 106% Steigung im Gelände

Anmerkung: Die Mongol Rally ist zwar primär eine Rally für Kleinwagen bis 1.200 ccm, aber es gibt Sonderregelungen für sogenannte “Service Vehicles”, die in der Mongolei unmittelbar für gemeinnützige Zwecke verwendbar sind. Daher entschieden wir uns für einen geländegängigen Krankenwagen und bekamen für dieses Auto auch die erforderliche Genehmigung durch die Veranstalter.

Die Route:

Unsere Routenplanung ist auch bereits ziemlich weit gediehen. Entgegen unserer urprünglichen Pläne werden wir entweder nur ein kleines Stück oder überhaupt nicht durch Kasachstan fahren, da in West-Kasachstan die Straßenverhältnisse furchterregend sein sollen. Das macht zwar unserem UNIMOG nichts aus, aber in unserem Zeitbudget ist das nicht drin.

Die derzeit geplante Route führt uns zunächst durch Polen und quer durch die Ukraine über Dnepropetrowsk nach Russland und schließlich nach Kalmückien, wo eine mongolische Minderheit lebt. Dort werden wir im Kloster des Telo Tulku (Chef der kalmückischen Buddhisten) einen Tag Pause einlegen. Danach geht es nach Norden und über Wolgograd (das ehemalige Stalingrad) nach Sibirien, sodann in die Altai-Region (vorbei an den Städten Barnaul und Gorno-Altaisk), wo wir in der Nähe des malerischen Städtchens Chemal in einem buddhistischen Retreatzentrum ebenfalls einen Tag pausieren wollen, bevor es ernst wird mit dem Allradantrieb. Dann geht es nämlich über das Altai-Gebirge (der Grenzübergang liegt auf einem Paß in 1.500 m Seehöhe und dort endet auch das, was man landläufig als Straße bezeichnen könnte) in die Westmongolei und über die nördliche Route durch die Mongolei nach Ulan Bator. Alternativ biegen wir nach Wolgograd in Richtung Kasachstan ab und fahren dann über Astana ins Altai oder wir fahren noch weiter nördlich und sehen uns vorher noch Kazan an, das soll auch recht hübsch sein. Sollten wir in der Mongolei noch etwas Zeit haben machen wir vielleicht noch einen kurzen Abstecher zum Khuvsgul Nuur, dem kleinen Bruder des Baikalsees (immerhin noch doppelt so groß wie der Bodensee und der Neusiedlersee zusammen), den wollte ich immer schon sehen.

Insgesamt werden wir in 4-5 Wochen über 8.500 km zurücklegen. Unser Ziel ist es, bis 27. August in U.B. einzutreffen, denn da findet die zweite Willkommensparty statt (zur ersten am 20.8. werden wir es vermutlich nicht schaffen). Am 30. August fliegen wir dann mit MIAT über Berlin nach Hause.

Überblicksmäßig sieht die Route also in etwa so aus:

Der Rennstall:

Jedes Rally-Team braucht einen Rennstall. Unserer ist die Österreichisch-Mongolische Gesellschaft “OTSCHIR”, die nun die Patenschaft über dieses Abenteuer übernommen hat. OTSCHIR ist die offizielle Freundschaftsgesellschaft zwischen der Mongolei und Österreich und Reinhard und ich sind dort beide im Vorstand engagiert. Der Verein wird insbesondere über die Finanzen des Projektes wachen und sorgt dafür, daß Spenden und Sponsorings widmungsgemäß verwendet werden.

Sponsoring:

Die gesamten Projektkosten belaufen sich auf ca. € 23.000,-, davon konnten wir bereits mehr als die Hälfte durch Sponsorings von unserem Hauptsponsor JTI und von ORF ON abdecken. Wir sind weiterhin auf der Suche nach Sponsoren, die sich daran beteiligen wollen, den UNIMOG-Krankenwagen in die Mongolei zu bringen. Durch seine extreme Geländegängigkeit wird der UNIMOG in diesem riesigen Land gute Dienste leisten, in dem es kaum Straßen gibt und in dem viele Dörfer oft monatelang mit normalen Fahrzeugen nicht erreichbar sind. Die Mongol Rally ist ein großes Abenteuer, aber sie ist auch ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung karitativer Organisationen in der Mongolei. Jahr für Jahr werden durch die Mongol Rally mehrere hunderttausend Euro gesammelt, die ohne Abzüge der Christina Noble Children’s Foundation und anderen Hilfsorganisationen zugute kommen. Wer dazu einen Beitrag leisten möchte ist herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

 

Ich bin mir nicht sicher, welcher Wahnsinn mich treibt, aber anscheinend muß es sein: Ich werde 2011 an der berüchtigten Mongol Rally teilnehmen, der wahrscheinlich verrücktesten Charity-Rally der Welt. Alle Infos über die Mongol Rally 2011 gibt es hier.

Ich habe soeben die Teilnahmegebühr überwiesen und werde mich in den kommenden Monaten damit beschäftigen ein Team zusammenzustellen, die Route zu planen, die Formalitäten zu erledigen, ein passendes Auto aufzutreiben (maximal 1.200 ccm!) und vor allem Sponsoren zu gewinnen, die dieses Abenteuer und die davon profitierenden Charities unterstützen wollen.

Der Start ist am 25. Juli 2011 in Prag.

Ich freue mich darauf und habe gleichzeitig großen Respekt vor diesem nicht ungefährlichen Abenteuer. Für Unterstützung und gute Ideen bin ich schon jetzt sehr dankbar!

Stay tuned for news…

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